Speicherung elektrischer Energie

Errichtung großer Pumpspeicherkraftwerke in Braunkohletagebaustrecken / Deutsches Patent DE 195 13 817 B4 „Pumpspeicher“

Mit der Zunahme der Stromerzeugung aus den stark schwankenden regenerativen Energiequellen steigt der Bedarf an Speichermöglichkeiten.

Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist eine Energiespeicherung in der erforderlichen Größenordnung nur in Pumpspeicherwerken möglich.

Die Pumpspeicherung ist eine ausgereifte Technik. Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei 0,75. Nach allgemeiner Auffassung fehlt es jedoch an geeigneten Standorten zur Errichtung der Pumpspeicher.

Die derzeit praktizierte Energiespeicherung in Norwegen, in den Mittelgebirgen und in den Alpenländern ist aufgrund der ohnehin kaum ausreichenden Stromtrassen keine zufriedenstellende Lösung.

Wir haben daher vorgeschlagen, die Rekultivierung von Braunkohletagebaustrecken so durchzuführen, dass eine höhengegliederte Landschaft entsteht, in der sich große Pumpspeicherwerke anlegen lassen, die z.B. als Tages- , Wochen- oder Monatsspeicher das schwankende Stromangebot glätten (siehe DE 195 13 817 B4 „Pumpspeicher“).

Inzwischen wurde die Option, Tagebaue für die Realisierung von Pumpspeichern zu nutzen, untersucht. Im Ergebnis wurde die technische Machbarkeit festgestellt.

In Zeiten der Energiewende ist die Errichtung solcher Pumpspeicher auch für Stadtwerke und kommunale Versorger mit Zugang zu Braunkohletagebauwüstungen interessant.